Jungmusikanten


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Die Meinung der Jungen

Forum für die Jungen

Forum für die Jungen

Liebe Jungmusikantinnen
Liebe Jungmusikanten

Das Jungmusikanatentreffen 2009 gehört der Vergangenheit an. Wir blicken auf schöne Begegnungen und interessante Gespräche mit jungen und alten Musikanten sowie Freunden der Volksmusik.

Deine Meinung ist uns besonders wichtig. Darum schreibt uns was Euch bewegt; wie Ihr zur Volksmusik gekommen seid; welche Musik Ihr gerne spielt; wer ist Euer Vorbild und was für Wünsche Ihr habt. Ausserdem interessiert uns, ob Ihr regelmässig den Musikunterricht besucht. Könnt Ihr Noten lesen, habt Ihr Kollegen, die mit Euch spielen und was sagen eigentlich Eure Freunde, die keine Musik machen, dazu? Etc. etc. etc. !

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Der Vorstand des VSV Kanton Zug


Mail an: zita.schlumpf@gs-personal.ch




Hier ist die Meinung der Jungen vom Frühling 2009......

Ricardo Tiefenthal, Tiefencastel
Patrick Waser, Chur

Ricardo Tiefenthal und Patrick Waser spielen meistens im Duo; bei Anlässen kommt Musikkollege Samuel Inauen dazu. Dann treten sie als "Trio Durenand" auf wie anfangs Oktober an der Steiner Chilbi. Dort gewannen sie das ‚Goldige Oergeli', einen mittlerweilen renommierten Preis! Sie gehören auch zu den Siegern des Nachwuchsjodler- und Jungmusikanten-Wettbewerbes vom 26. Juni 2008 im Luzerner KKL.

Ricardo Tiefenthal und Patrick Waser spielen Schwyzerörgeli mit grosser Leidenschaft. Ihre Väter inkl. Onkel sind aktive Volksmusikanten und musizieren regelmässig zu Hause mit ihren Jungen. Ihnen wurde das Musizieren sozusagen in die Wiege gelegt. Das eigentliche ‚Handwerk' bringt ihnen jedoch ihr Lehrer Oswald Schaub bei. Ihm verdanken sie ihr Können und verschiedene Erfolge. Sie lernen entweder ab Noten oder Grifftabelle, manchmal auch ab CDs. Hip-Hop, moderne Musik und alle Richtungen von Volksmusik zu hören, bedeutet für sie Entspannung und Ausgleich; v.a. im Ausgang mit Freunden. Ricardo findet, Vorbilder seien alle, die gute Musik machen. Patrick nennt Namen wie Josef Mühlhauser und Angelo Gerzner. Die zwei Freunde sind sich aber einig: ihr Musiklehrer Oswald Schaub und Marcel Oetiker sind die Grössten!

Julia Gisler aus Flühlen/UR

Julia Gisler (14) besucht die erste Oberstufe. Sie lernt das Schwyzerörgeli seit ihrem fünften Lebensjahr. Ihr Vater ist ein aktiver Volksmusikant, und deshalb wollte sie es auch ausprobieren. Heute ist es nebst Skifahren ihr liebstes Hobby. Den Sommer verbringt sie am liebsten auf der Alp, weil es dort nebst den vielen Tieren auch eine Handorgel hat. Die meisten ihrer Freunde finden es cool, dass sie örgelet; nur die Jungs in ihrer Klasse ‚ärgern' sie manchmal…… Sie stört das aber nicht, weil sie ihre Freizeit lieber mit Musizieren verbringt, statt stundenlang am Computer zu ‚Gamen'! Damit kann sie nämlich vielen Menschen eine Freude bereiten und das findet sie toll.
Julia spielt meistens alleine, mit einer Freundin oder mit ihrem Vater. Seit einem Jahr bringt sie sich selber das Akkordeon spielen bei. Sie besucht keine Musikschule, weil sie dort lernen müsste, was man ihr vorgibt; das will sie aber nicht. Ausserdem findet sie das Notenlesen sowieso zu schwierig. Für die sympathische junge Akkordeonistin sind alle, die urchig und lüpfig spielen, Vorbilder. Obwohl sie alle Arten von Musik gerne hört, gefällt ihr die Volksmusik am besten.
Dieses Jahr hat sie ausnahmsweise am ‚Goldigen Oergeli' in Steinen teilgenommen. Es war das erste Mal, dass man ihre Musik am Radio hören konnte. Im Moment bereitet sie sich für das Schweizerische Jungmusikantentreffen in Zug vor. Wenn alles gut läuft, wird sie teilnehmen.


Désirée Jnglin aus Rothenthurm/SZ

Désirée Jnglin (16) ist seit August 2008 in der Lehre als Köchin. Nebst Akkordeon spielen, sind ihre Hobbys Skifahren und Handmähen. Ein Leben ohne Ländlermusik kann sich Désirée gar nicht vorstellen. Sie hat am liebsten konzertante Akkordeonmusik und selbstverständlich darf es auch mal etwas Urchiges sein.

Eigentlich wollte sie Schwyzerörgeli lernen. Da aber ihre Cousine Akkordeon spielte, entschied sie sich auch dazu. Heute spielt ihre Cousine Schwyzerörgeli und sie die Handorgel. Einmal pro Woche besucht sie den Musikunterricht bei Petra Stump-Hofer (Chlepfshit). Es kommt vor, dass sie zusammen mit Kollegen kleine Auftritte hat. Zum Beispiel durfte sie schon zweimal in der Ländlerhochburg ‚Café Biberegg' in Rothenthurm auftreten. Das war eine grosse Ehre und bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Ihre grössten Vorbilder sind das Akkordeon-Duo Urs Meier-Remo Gwerder mit Schöff Röösli (Piano) und Carlo Gwerder (Bass).



Henggeler Lukas (18) aus Oberägeri/ZG

Lukas Henggeler besucht seit der 3. Primarklasse, also seit 9 Jahren, den Musikunterricht. Das Können bringt ihm Wendel Iten (LK Iten-Grab) bei, sein Lehrer an der Musikschule Oberägeri. Wenn auch Üben nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen des verschmitzten jungen Mannes gehört, kaufte er sich im Frühling aus dem eigenen ‚Hosensack' ein selber gebautes Reistörgeli. Er örgelet am liebsten mit seinen Freunden Fabian Keiser und Damian in der Formation ‚Turbo Oergeler vom Aegerital', welche anlässlich des alljährlichen Rotary Musikschulpreises im November 2004 gegründet wurde. Im Frühling 2005 nahmen die drei, begleitet von Damians Vater Paul am Bass, am Jungmusikantentreffen im Casino Zug teil. Das Spielen beruhigt Lukas, und die Begegnung mit Gleichgesinnte findet Lukas genauso cool wie das Festen. Seine musikalischen Vorbilder sind: Iten-Grab, Nidwaldnerbuebe und die Adlerspitzbuebe.


Dominik Eyholzer (15) aus Brigerbad/VS

Dominik Eyholzer besucht die 3. Oberstufe in Glis/VS. Das Schwyzerörgeli begleitet ihn seit bald 5 Jahren. Auch wenn er keine Noten lesen kann, besucht er regelmässig den Musikunterricht. Dort lernt er v.a. das Stregreiflen, was er sowieso am liebsten macht und natürlich das Greifsystem. Die Volksmusik liegt ihm nämlich im Blut; sein Vater, selbst ein Musikant, hat es ihm ‚vererbt'. Er ist nebst seinem Musiklehrer, Carlo Stoffel, sein grosses Vorbild. Die Ländlermusik hat es ihm angetan, aber er hört nebenbei gerne auch Rockmusik. Dominik spielt seit einiger Zeit in einer Grossformation (www.rottubotsche.ch) und zusammen mit seinen Musikkollegen Millius Sebastian (14) am Schwyzerörgeli und Alexia Amstutz (14) am Bass spielt er im Schwyzerörgeli-Quartett Badnerbüobu. Alle drei haben noch nie am Schweizerischen Jungmusikantentreffen in Zug teilgenommen. Sie freuen sich sehr; v.a. auf die grossen und kleinen Bühnen auf dem Landsgemeindeplatz, wo die Jungen gegen Abend nach Lust und Laune fägen dürfen, wenn das Treffen im Casino beendet ist.

Rahel, Larissa und Livia (12 und 2x 10) aus Beinwil (Freiamt) AG

Larissa und Livia (10) und Rahel Villiger (12) sind dank ihrem Vater, Josef Villiger (VSV Präsident Kanton Aargau) schon früh zur Volksmusik gekommen. Alle drei sind sich einig: Zusammen zu Musizieren macht Spass, und man lernt viele nette Menschen kennen. Vom Schweizerischen Jungmusikantentreffen in Zug haben sie bis bisher noch nie gehört; ihr Vater hat sie darauf aufmerksam gemacht und angemeldet. Auch wenn dieser Auftritt nicht der erste Öffentliche sein wird; sie freuen sie sich riesig und sind recht neugierig, wie andere Junge musizieren und was sie spielen. Die beiden ‚Stückli' wählen sie zusammen mit dem Lehrer und dem Vater aus. Im Moment wird noch wacker darüber diskutiert.
An musikalischen Vorbildern fehlt es den drei sympathischen Mädchen nicht. So ernennen sie ihren Oergelilehrer Heinz Kropf aus Thierachern BE (Musikschulen Region Burgdorf und Moossee) zum Vorbild. Die beiden Zwillinge Larissa und Livia bringen es zusätzlich mit Hans Brog aus Meiringen sogar auf zwei…..

Madeleine (12) und Yvonne (13) aus Grossdietwil/LU

Seit August 2008 besuchen Madeleine, die begabte Leichtathletin (Hochsprung) und ihre Freundin Yvonne die Kantonsschule in Willisau. Die ‚dicken' Freundinnen und leidenschaftlichen Musikantinnen gehen einmal pro Woche in den Musikunterricht bei Angela Müller, Musiklehrerin an der Musikschule Grossdietwil. Sie üben ausserdem regelmässig mit Marie Therese Theiler (Duo Wartensee), welche sie bei Auftritten als ‚Eppenwiler Oergelimeitschi' am Piano begleitet. Das Schönste am Musizieren sei, jungen und älteren Menschen eine Freude machen können, sagen die beiden. Ihr grosses Vorbild ist ganz klar Sarah Jane!
Madeleine und Yvonne waren noch nie am Jungmusikantentreffen in Zug, sind aber riesig gespannt darauf. Dort haben sie die Gelegenheit, andere Gleichaltrige zu treffen ihr Können zu zeigen.


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