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Medienbericht 13.1.09

Medienberichte




Schweizer Jungmusikantentreffen
Medienbericht vom 13. Januar 2009

Eine volksmusikalische Perle von nationaler Ausstrahlung.

Zum 11. Mal seit 1978 ist Zug am 28. März 2009 das Mekka der Jungmusikanten aus der Volksmusikszene. Das Schweizer Jungmusikantentreffen findet alle vier Jahr statt und wird vom Zuger Verband Schweizer Volksmusik organisiert. Das soll auch so bleiben, wie sich der frühere Nationalrat und heutige Zentralpräsident Jakob Freund aus Bühler AR ausdrückt: "Wir sind froh, wenn auch das elfte Schweizer Jungmusikantentreffen der Ländlermusik 2009 wieder in Zug durchgeführt wird. Hier stimmt die Infrastruktur, das ganze Umfeld, und Zug liegt im Herzen der Schweiz. So ist der Weg aus allen Regionen der Schweiz gleich". Seine Begeisterung teilen Promis aus Kultur und Politik. Der Zuger Regierungsrat Joachim Eder macht sogar aktiv im OK mit.

Claudia Muff mit Esther


Musikalisch auf hohem Niveau

Wie aus dem Kreis der Experten zu erfahren war, steht das Treffen der jungen Formationen aus 12- bis 22-jährigen Musikanten traditionell auf hohem Niveau, auch wenn die Klarinette als Melodie-Instrument nur noch schwach vertreten ist. Denn: In der klassischen Zentral-schweizer Formation müssen nebst der Handorgel die Klarinette, das Klavier und der grosse Streichbass vertreten sein.

Gute Noten für Zentralschweizer
Obwohl es keine Rangliste, sondern einen Jurybericht gibt, zeichnen sich immer wieder Zentralschweizer mit guten Leistungen aus. "In den Kantonen Nid- und Obwalden wird Volksmusik an den Musikschulen gelehrt, das ist unüberhörbar" sagt Medienchef Albert Rüttimann, selber Klarinettist in einer Kapelle.

Schon vor dem Aufkommen der öffentlichen Musikschulen erkannte der Zuger Verband Schweizer Volksmusik (VSV) die Bedeutung der Jugendförderung. 1989 erlebte das Treffen seinen bisherigen Höhepunkt, als über 100 Formationen teilnahmen. 2009 werden zwischen 60 und 80 junge Kapellen aus der ganzen Schweiz erwartet, vom Genfersee bis zum Säntis.

Volksmusik ist die Musik, die über den Kopf direkt ins Herz geht. Auch sie ist aber nicht nur Musik, sondern eine Einstellung, ein Lebensstil. Das lüpfig-fröhliche Stelldichein vom 28. März wird ein nationales Fest der jungen Generation der Volksmusik sein, an dem:
- Jungen Volksmusikanten ein prominenter Auftritt geboten wird;
- Jungmusikanten mit ihren Idolen öffentlich musizieren können;
- die Volksmusik der Jungen als lebendiges Kulturgut präsentiert wird;
- die instrumentale Vielfalt der Schweizer Volksmusik gezeigt wird;
- sich Volksmusikanten und Volksmusikfreunde aus allen Landesteilen treffen;
- sich Tradition und Innovation unbeschwert begegnen können;
- die Jungen mit einer breiten Medienpräsenz gefördert werden;
- spontanes Musizieren angeregt wird.

Neu am Treffen 2009 ist, dass es einem breiteren Publikum geöffnet und am Abend mit dem Volksfest HighrassaZUG auf dem Landsgemeindeplatz abgeschlossen wird. Dabei können die jungen Musikanten ihre Idole treffen und mit ihnen musizieren. Volksmusik kann dort erlebt werden, wo sie herkommt: auf der Strasse und beim Wirt. In zwei Festhütten und in den Restaurants "Schiff", "Platzmühle" und "Widder" spielen zur Freude des Publikums und zum Tanz die bekannten Kapellen:
- "Oberalp"
- "Gupfbuebä"
- "Willis Wyberkapelle"
- "Tanzbode"
- "Quantensprung"

Das OK unter der Leitung von Urs Perner, alt Gemeindepräsident von Baar, ist fleissig an der Arbeit. Der professionellen Jury steht die bekannte Akkordeonistin Claudia Muff vor.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Albert Rüttimann, Medienverantwortlicher
albert@ruettimann-anwalt.ch
079 200 95 44

Zita Schlumpf, Administration
zita.schlumpf@gs-personal.ch
079 668 96 80

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